Sushi, austrian style 2.0

Das Hundetier freut sich über das kühle Wetter im Salzkammergut! Weitläufige Spaziergänge gefolgt von ausgiebigem Kuscheln wechseln sich in Dauerschleife ab. Mir ist es halt momentan doch ein bisserl zu frisch in der Sommerfrische hier, aber das Wetter macht es zumindest möglich wieder mal etwas Neues auszuprobieren…naja, nicht ganz neu, aber zumindest zwei neue Variationen der Sushi austrian style! Und da wir ja im Sommer, ganz gleich wie das Wetter sich präsentiert, viel draußen unterwegs sind, packen wir das Sushi in unsere Blechdosen und nehmen sie mit…an den See oder auch in den Wald! Denn draußen schmeckt´s bekanntlich einfach nochmal besser!

Die Zutaten (für insgesamt 32 Stück, 16 von jeder Sorte):

500 g Sushi Reis
625 ml kaltes Wasser

Für das Sushi-Zu:

200 ml Reisessig
6 EL Zucker
2 EL Salz

Ich beginne mit der Zubereitung des Sushi Reis. Dazu gebe ich den Reis in ein Sieb und spüle ihn mit kaltem Wasser solange durch, bis das Wasser fast klar ist. Dann kommt der Reis mit 625 ml kaltem Wasser in einen Topf. Sobald das Wasser kocht, stelle ich den Herd auf mittlere Hitze und lasse den Reis 10 Minuten bei geschlossenem Deckel köcheln. Ich bleibe am Herd und rühre den Reis immer wieder durch, denn er neigt dazu am Topfboden kleben zu bleiben und ich möchte natürlich nicht, dass er anbrennt. Dann nehme ich den Topf vom Herd und lasse den Reis weitere 10 Minuten abkühlen.

Während der Reis abkühlt, bereite ich das Sushi-Zu vor, das dem Sushi Reis seinen typischen Geschmack verleiht. Dazu gebe ich Reisessig, Zucker und Salz in einen kleinen Topf und erwärme die Mischung sanft solange, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Auch das Sushi-Zu darf ein wenig auskühlen bevor ich 80 ml davon über den Sushi Reis gieße. Ich mische alles mit einem Holzlöffel gut durch, verteile den Reis auf einer großen Platte oder auch auf einem Backblech und lasse ihn dort auskühlen. Währenddessen lassen sich in aller Ruhe die anderen Komponenten vorbereiten. Das übrige Sushi-Zu wandert in den Kühlschrank, es hält sich lange und wird mit der Zeit auch noch besser!

Den Reis lasse ich ganz kalt werden, bevor ich mit dem Zusammenbasteln der Sushi beginne und bis dahin bereite ich die restlichen Komponenten vor.

Für die Sushi mit Limettenfrischkäse, Erbsenwasabi und geräucherter Lachsforelle:

Für den Limettenfrischkäse:
150 g Frischkäse
Saft einer Limette
etwas Salz

Für den Erbsenwasabi:
150 g Erbsen
etwas Salz
2 gehäufte TL Wasabi

150 g geräucherte Lachsforelle

Für den Limettenfrischkäse verrühre ich einfach alle Zutaten gründlich und stelle ihn kühl.

Für den Erbsenwasabi blanchiere ich die Erbsen kurz in gesalzenem Wasser. Nachdem ich das heiße Wasser abgegossen habe, schrecke ich die Erbsen mit eiskaltem Wasser ab. So behalten sie ihre schöne grüne Farbe. Dann gebe ich die Erbsen in ein hohes Gefäß, füge den Wasabi hinzu und püriere beides gründlich mit dem Mixstab. Jetzt kann auch der Erbsenwasabi kalt gestellt werden.

Für die Sushi mit Apfelkren, gebratener Blunzn und Oregano:

Für den Apfelkren:
50 g Apfelmus
50 g Tafelkren

15o g Blunzn
frischer Oregano, ich habe wilden Oregano hier vorm Haus gepflückt

Für den Apfelkren verrühre ich einfach die zwei Komponenten, dann stelle ich ihn kalt.

Die Blunzn schneide ich in dünne Scheiben und brate sie in einer beschichteten Pfanne ohne der Zugabe von Fett knusprig an. Auch sie darf abkühlen.

Und dann geht´s auch schon ans Finalisieren, ans „Zusammenbasteln“ der Sushi. Sie lassen sich am besten mit feuchten Händen formen, also immer wieder die Handflächen mit kaltem Wasser abspülen. Insgesamt bekommt ihr locker 32 Sushi aus der angebenden Reismenge. Auf die eine Hälfte der Sushi streicht ihr den Limettenfrischkäse, darauf den Erbsenwasabi und vollendet diese Sushi mit zerzupfter, geräucherter Lachsforelle. Die andere Hälfte bestreicht ihr mit dem Apfelkren, legt eine Scheibe der geratenen Blunzn darauf und vollendet diese Sushi mit dem frischen Oregano. Fertig!

Und schon können die Sushi in die Blechdosen geschlichtet werden…

Und ja, bevor wir aufbrechen, schlichte ich die kleinen Köstlichkeiten noch enger in die wiederverwendbaren Proviantdosen…aber für´s Foto habe ich sie einfach luftiger platziert 😉 …Sushi sind aber im Allgemeinen sehr kompakt und eignen sich gut für den Transport!

Der Hausherr und ich, wir werden noch etwas Prickelndes einpacken, bevor es los geht und wir zum nächsten Ausflug mit dem Hundetier aufbrechen, denn immerhin sind wir wieder in den Ferien in der Sommerfrische im Salzkammergut angekommen und das muss gebührend gefeiert werden, auch, wenn das Wetter momentan noch nicht so ganz mitspielt. Und vielleicht seid ihr ja auch bald mal mit selbstgebastelten Sushi austrian style unterwegs #foodies…das würde mich sehr freuen! In jedem Fall macht das Beste aus dem Sommer, passt auf euch auf und bleibt gesund!

Sushi, austrian style 2.0 5.00/5 - 8 Bewertungen
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