Kirschenchutney

Noch gibt es Kirschen und es ist noch ein bisschen Zeit sie zu verarbeiten und für länger haltbar zu machen. Der Hausherr und ich, wir haben die Kirschenernte abgeschlossen und ich habe Kirschenmarmelade eingekocht, Portweinkirschen und Kirschenlikör angesetzt und zuletzt auch noch dieses wunderbare Kirschenchutney gebastelt. Und an Tagen, wie heute, an denen sich der Sommer nicht gerade von seiner besten Seite zeigt und es im Wienerwald so regnet, wie im Salzkammergut 😉 , ist es gut, wenn man ein bisschen Sommer im Glas eingefangen hat.

Die Zutaten:

etwas Butter
2 rote Zwiebel, in Würfel geschnitten
160 g brauner Zucker
1,5 kg Kirschen, entsteint
Ingwer, frisch, mindestens daumengroß, geschält und in Würfel geschnitten
2 TL getrocknete Chilliflocken
Salz, Pfeffer
160 ml dunkler Balsamico

außerdem:

heiß ausgekochte Gläser

Der einzig ein wenig aufwendigere Arbeitsschritt ist das Entsteinen der Kirschen, aber wenn das erledigt ist, geht´s ganz rasch mit der Zubereitung des süß-würzigen Chutney.

Ich zerlasse in einem genügend großen Topf die Butter und schwitze darin die in Würfel geschnittenen Zwiebel glasig an. Dann karamellisiere ich die Zwiebel mit dem braunen Zucker. Jetzt dürfen auch schon der Ingwer und die entsteinten Kirschen in den Topf.

Ich rühre alles gut durch, würze mit etwas Salz, ordentlich Pfeffer und den Chilliflocken. Dann lösche ich mit dem dunklen Balsamico ab und lasse das Chutney so lange einkochen bis es andickt…das dauert etwa 1 Stunde. Ich püriere es nach einer halben Stunde mit dem Mixstab, ich mag die cremige Konsistenz die dadurch entsteht.

Das war´s auch schon! Zuletzt fülle ich das Kirschenchutney in die vorbereiteten, heiß ausgekochten Gläser und lagere es kühl und dunkel.

Das Chutney schmeckt wunderbar zu Käse oder auch Gegrilltem oder Schinken. Auf jedenfall fängt man damit den Sommer im Glas ein und kann damit anderen auch eine Freude machen, denn geteiltes Glück ist ja bekanntlich doppeltes 🙂 !

Kirschenchutney 5.00/5 - 8 Bewertungen
Teile diesen Artikel auf:
Druckfreundliche Version anzeigen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.