Papayasalat, macht glücklich

Ich war zwar noch nie in Thailand, aber schon oft thailändisch essen! Und das eigentlich immer mit Dg aka Doro Catchika aka Doris, die mich schon seit meiner Geburt kennt 😉 . Meine (!) Cousine und ich, wir lieben thailändisches Essen, nennen es liebevoll „Glücksessen“, weil es uns regelmäßig glücklich macht. Und das ist nicht nur unser subjektives Empfinden. Thai-Essen ist (oft) scharf und scharf ist gesund und scharf macht glücklich, weil Schärfe eigentlich kein Geschmack, sondern mehr eine Schmerzempfindung ist. Über die Hitzerezeptoren im Mund ausgelöst, bewirkt Schärfe, wie jeder andere Schmerz, die Ausschüttung von Endorphinen im Gehirn. Und diese Glückshormone machen, wie es der Name schon sagt, glücklich. Also macht auch unser geliebter Papayasalat, den wir oft gemeinsam vor einem auch wunderbar scharfem green curry zu uns nehmen, wenn wir unterwegs sind, glücklich! …da jetzt aber gerade mein (!) Dg anderweitig in Buenos Aires unterwegs ist und ich sie ganz furchtbar vermisse, mache ich mir den antidepressiven Papayasalat mal selbst hier auf Der Kücheninsel! Er tröstet mich sicher bis zum nächsten Glücksessen nach Dg´s Rückkehr <3 😉 …

Die Zutaten:

1 grüne Papaya
4 Knoblauchzehen
etwa 300 g Schlangenbohnen oder auch Fisolen
2 Handvoll Kirschparadeiser
3 EL getrocknete Shrimps
3 EL Fischsauce
2 EL Limettensaft
2 EL brauner Zucker
getrocknete Chilliflocken, Menge nach Belieben
geröstete Erdnüsse, Menge nach Belieben

Ich bereite den Papayasalat in einem Weidling zu. Der Stößel meines Mörsers ist aus Stein und der kommt bei der Zubereitung des Salates zum Einsatz, um den ultimativen Geschmack aus den Zutaten zu holen. Dem Weidling macht die Beschaffenheit des Stößels nichts aus…that´s why!

Die Knoblauchzehen zerreibe ich zu allererst mit dem Stößel zu einer Paste. Dann füge ich die kleingeschnittenen Schlangenbohnen und die halbierten Kirschparadeiser hinzu und zerdrücke alles weiter mit dem Stößel, die Bohnen und die Paradeiser sollen dabei etwas Saft lassen. Jetzt kommen die Chilliflocken in den Weidling und werden mit den anderen Zutaten vermischt.

In einem nächsten Schritt wird die grüne (unreife) Papaya klein, in Juliennestreifen geschnitten. Ich schäle sie zunächst und dann hoble ich sie auf meiner Mandoline in längliche dünne Streifen, solange, bis ich auf die Kerne stoße, die aber nicht verwendet werden. Die langen Streifen lege ich übereinander, halbiere sie und schneide sie länglich in Juliennestreifen.

Die vorbereiten Papayastreifen gebe ich nun zusammen mit den getrockneten Shrimps, der Fischsauce, dem Limettensaft und dem Zucker zu den anderen Zutaten. Alles wird gut vermengt bevor es ein wenig durchziehen darf. Die gerösteten Erdnüsse streue ich erst kurz vor dem Servieren über den Salat. Das war´s auch schon und jetzt müsst ihr entscheiden, ob euch dieser Papayasalat auch so glücklich macht, wie mich 😉

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