Grüne Paradeismarmelade und „Fried green tomatoes“…oder: wenn die Paradeiser nicht mehr rot werden!

Jetzt schreibt @diekücheninsel im Mai über Paradeiser? Das ist dem heurigen Austria Food Blog Award, dem @afba19 geschuldet und der Kategorie „Aus der Erde auf den Tisch“, in der ich diese beiden Rezepte einreichen werde. Im letzten Spätsommer habe ich es nicht mehr geschafft die grüne Paradeismarmelade und die „fried green tomatoes“ auf der Kücheninsel stranden zu lassen, also wird das jetzt nachgeholt! Diejenigen, die mich schon länger kennen, wissen, dass ich paradeissüchtig bin 🙂 …ich liebe Paradeiser und könnte sie jeden Tag naschen…leider haben sie nicht das ganze Jahr Saison, aber ich freue mich immer schon jedes Jahr im Frühling, wenn ich in meinem Paradeiskorb meine Paradeissamen aussähe und die Paradeispflanzen dann hege und pflege bis ich mit der Ernte der Paradeislinge beginnen kann…die Paradiesäpfel sind dann @janatürlich vollkommen bio und das schmeckt man, wie ich finde! Im letzten Jahr haben es allerdings einige dann nicht mehr geschafft zu erröten 😉 …und das hat mir die Gelegenheit gegeben zwei wunderbare Rezepte auszuprobieren. Die grüne Paradeismarmelade ist etwas ganz besonderes und eignet sich auch dazu, anderen eine Freude damit zu machen! Ich liebe sie zu Gegrilltem oder Käse, aber sie schmeckt auch ganz solo auf einem frischen Brot mit Butter herrlich! Und auch die „fried green tomatoes“, die heraus gebackenen grünen Tomaten, wollte ich schon lange mal probieren, auch, weil ich den gleichnamigen Film so liebe und von ihm, obwohl ich ihn schon so oft gesehen habe, nicht genug  bekommen kann…so, wie von den Paradeislingen <3 🙂 …so, genug geschwärmt! Der nächste Spätsommer kommt bestimmt und, wenn ihr dann auch ein paar grüne Paradeiser habt, dann wisst ihr schon, was ihr ausprobieren könnt…Vorfreude ist ja bekanntlich eine der schönsten…

Die Zutaten:

Für die Paradeismarmelade:

1 kg grüne Paradeiser
500 g Gelierzucker 2:1
1 Bio Zitrone
1 Vanilleschote

außerdem:

heiß ausgekochte Gläser mit Verschluss

Zu allererst werden die Paradeiser gewaschen und in kleinere Stücke geschnitten.

Dann gebe ich die Paradeisstücke in einen Topf und erhitze sie unter ständigem Rühren. Jetzt dürfen auch schon der Zucker und das Mark der ausgekratzten Vanilleschote dazu, außerdem der Saft und der Abrieb der Biozitrone. Ich püriere alles mit dem Pürierstab fein und dann lasse ich die Marmelade unter ständigem Rühren sanft blubbernd einkochen bis sie zu gelieren beginnt. Das dauert 20 bis 30 Minuten. Wenn ihr euch nicht sicher seid, ob die Marmelade schon fertig ist, macht eine Gelierprobe: dazu nehmt ihr einen kalten, trockenen Teller und gebt darauf einen Teelöffel der heißen Marmelade. Wenn ihr den Teller kippt und die Marmelade verläuft, ist sie noch nicht fertig. Dann kocht ihr die Marmelade einfach noch ein bisschen länger ein und macht erneut die Gelierprobe. Zuletzt fülle ich die Paradeismarmelade in die vorbereiteten Gläser und lagere sie kühl und dunkel.

Für die „fried green tomatoes“:

Grüne Paradeiser, Menge nach Belieben

Für die Panier und zum Herausbacken:

Mehl
Eier (3 bis 4, je nach Größe)
Brösel
Butterschmalz

Für die „fried green tomatoes“ wasche ich die Paradeiser und trockne sie gut ab. Dann schneide ich sie in nicht zu dünne Scheiben. Ich verteile Mehl, verschlagene Eier und Brösel auf drei Teller und wende die Paradeisscheiben 
der Reihe nach in Mehl, Ei und Brösel. Wenn alles paniert ist, erhitze ich in einem hohen Topf (umso höher, umso weniger spritzt´s raus 😉 ) das Butterschmalz. Das Backrohr heize ich auf 80 ° vor und stelle ein mit Backpapier ausgelegtes Reindl hinein…darin halte ich die fertigen Paradeiser warm, bis alle Teile fertig sind. Wenn das Butterschmalz heiß genug ist – und das ist es, wenn man einen Kochlöffelstiel hineinhält und daran Blubberblasen aufsteigen -, kann man mit dem Herausbacken beginnen. Und das war´s auch schon…

Ich habe zu den „fried green tomatoes“ eine selbst gemachte Mayonnaise serviert…Herrlich! Das Rezept dazu findet sich natürlich auch auf der Kücheninsel! So, und jetzt wünsche ich uns allen einen wunderbaren Sommer, eine reiche Paradeisernte und ein paar grüne Paradeisexemplare zum Ausprobieren dieser zwei außergewöhnlichen Rezepte! Ach ja! Und Daumen drücken nicht vergessen… 😉

 

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