Green Curry mit butterzartem Huhn

Eines zu den wiederkehrenden Ritualen im Leben der Kücheninsel ist das Thai-Essen mit meiner Cousine Doris. Wir treffen uns dazu – vieeel zu selten – in der Stadt und genießen dann zumeist gemeinsam einen Papaya Salat und Green Curry. Doris und ich, wir nennen das auch Glücksessen, weil wir hinterher immer ganz glücklich sind… 🙂 Das hat sicherlich etwas mit der Schärfe des Thai-Essens zu tun, aber natürlich auch damit, dass wir uns einfach gerne sehen…gerade, weil das nicht all zu oft ist…und, wenn die Zeit bis zum Wiedersehen dann wieder mal zu lang wird, mache ich einfach selbst ein Green Curry…das ist zwar nicht ganz so scharf, wie beim Thai, aber es macht dennoch glücklich…mich zumindest! 🙂

Die Zutaten (davon werden 4 glücklich):

800 ml Kokosmilch
6 Knoblauchzehen
2 TL green curry Gewürzmischung, ich hab´ sie am Markt erstanden
Salz, Pfeffer
4 Hühnerbrüste
1 Bund Frühlingszwiebel
1 Stange Lauch

Wer es scharf mag, der braucht auch noch:

frische oder getrocknete Chillischoten, Menge nach Belieben

dazu passt:

Reis

Eines muss ich vorneweg sagen: ich koche das Curry in meinem Schmortopf! Der Vorteil dabei ist, dass, wenn der Topf einmal heiß ist, man die Hitze des Herdes ganz niedrig schalten kann und der Topf dennoch dabei die optimale Temperatur hält…das Curry schmurgelt bei sanfter Hitze dahin und das Huhn wird butterzart…aber ihr könnt das Curry natürlich auch in einem anderen Topf zubereiten 🙂 .

Ich beginne damit die Kokosmilch in meinem Schmortopf einmal aufzukochen. Ich gebe den Knoblauch dazu, den ich auf einer Gemüsereibe zu einer feinen Paste gerieben habe, würze die Kokosmilch mit der green curry Gewürzmischung, Salz und Pfeffer, lege die Hühnerbrüste hinein, sodass sie vollständig mit der Kokosmilch bedeckt sind, gebe den Deckel auf den Topf, schalte die Hitze auf ganz klein hinunter und schmurgle das Huhn 2 Stunden…das klingt jetzt vielleicht lange, aber ich liebe den Duft, der sich dabei ausbreitet und Vorfreude ist ja bekanntlich eine der schönsten Freuden und ja, man kann ein Curry auch rascher zubereiten, aber nach der von mir angegebenen Zeit habt ihr ein so zartes Huhn, dass ihr es zerzupfen könnt´…ich mag das 😉 …sehr sogar!

Während das Curry dahin schmurgelt, habt ihr genügend Zeit Frühlingszwiebel und Lauch zu putzen und in Ringe zu schneiden, den Tisch zu decken und die Füße hochzulegen und zu entspannen… 😉

Nach 2 Stunden gebe ich das Gemüse in den Topf und lasse das Curry noch einmal für 30 Minuten am Herd. Während dieser Zeit lässt sich auch noch ganz gemütlich der Reis kochen, der wunderbar zum Green Curry passt.

Dieses Curry ist ein mildes, deswegen vielleicht auch nicht ganz so typisch, aber der Hausherr hat´s nicht so gern scharf, das habe ich an andere Stelle schon mal erwähnt…aber es hat dennoch einen wunderbaren Geschmack und, wer es scharf mag, der fügt einfach, wie oben erwähnt, Chilli oder auch Samba oelek hinzu. Ich liebe dieses Green Curry, klar schmeckt es beim Thai anders, aber so für zwischendurch mal braucht sich mein Curry nicht  zu verstecken…und es ist wirklich just simple und ganz entspannt in der Zubereitung…aber dazu müsstet ihr es natürlich ausprobieren! 😉

Green Curry mit butterzartem Huhn 4.83/5 - 36 Bewertungen
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