Wildschweinragout

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SAUGUT! (tschuldigung 🙂 ) Aber saugut, dass ich so liebe Kollegen, so liebe Freunde habe, die sich sehr gefreut haben, wie die Kücheninsel angekündigt hat, für sie zu kochen! Sie durften auch auswählen und die Wahl fiel auf ein saugutes Wildschweinragout, dass ich schon gestern zubereitet, und heute nochmal bis zur Vollendung aufgewärmt habe. Saugut ist auch, dass Freitag ist und der Kühlschrank randvoll 🙂 , denn die Kücheninsel hat einiges an diesem Wochenende vor…und saugut ist auch, dass ich endlich Zeit habe meine Rezepte wieder mit euch zu teilen… SAUGUT! (tschuldigung 🙂 )

Die Zutaten (für 10 Personen):

1 kg Wildschweinfleisch aus der Keule, in mundgerechte Stücke geschnitten
3 große, weiße Zwiebel, in Würfel geschnitten
4 chinesische Knoblauchzehen, auf einer Gemüsereibe gerieben
2 Bund Suppengrün, würfelig geschnitten
1/2 Tube Paradeismark
2 Gläser Wildfond á 200 ml
300 ml Weißwein
1 Biozitrone
1 EL Honig
6 Lorbeerblätter
1 bis 2 TL getrocknete Chilliflocken, je nachdem, wie scharf ihr es mögt
Salz, Pfeffer
etwas Olivenöl
2 Gläser schwarze, entsteinte Oliven
Petersilie, gehackt

außerdem:

PASTA!

hier waren es 2 Packungen Pappardelle á 500 g

Zunächst brate ich das Wildschweinfleisch in einem genügend großen Topf – bei mir ist es zumeist ein Schmortopf – im Olivenöl scharf an. Wenn es Farbe genommen hat, nehme ich aus dem Topf raus und stelle es zur Seite. Dann wandern auch schon Zwiebel und Knoblauch in den Topf und werden glasig angeschwitzt. Jetzt gebe ich das Paradeismark dazu und röste es ein wenig an. Dann kann auch schon das geschnittene Gemüse dazu, einmal gut durchrühren, das Fleisch auch wieder in den Topf geben, und mit dem Wildfond und dem Weißwein ablöschen bzw. aufgießen.

Den Honig rühre ich unter das Ragout und würze es mit der abgeriebenen Zitronenschale, den Lorbeerblättern, den Chilliflocken, Salz und frisch gemahlenem Pfeffer. Das war´s auch schon!

Wildschweinragout-2

Jetzt braucht ihr nur mehr den Deckel auf den Topf geben und das Ragout bei wirklich (!) sanfter Hitze dahin schmurgeln lassen. Ich mache das immer in 2 Schritten: am Vortag 2 Stunden, dann lasse ich es über Nacht auskühlen und am nächsten Tag gebe ich ihm nochmals 2 bis 3 Stunden sanftes Dahinschmurgeln. Das klingt jetzt viel…aber es wird einfach mit der Zeit immer besser…und gut Ding braucht einfach manchmal Weile…

In der letzten Stunde gebe ich die Oliven dazu, die ich vorher gut mit kaltem Wasser durchgespült habe.

Für die Pappardelle erhitze ich in einem großen Topf reichlich Wasser, salze es nach dem ersten Aufwallen großzügig, aber nicht vorher, denn das verlangsamt den Kochprozess und jetzt können die Pappardelle auch schon in den Topf wandern. 6 bis 8 Minuten kochen, auf jedenfall so lange bis sie „al dente“, also bissfest sind.

Und dann geht´s auch schon ans Anrichten. Wenn viele liebe Menschen an einen Tisch zusammenkommen, um gemeinsam zu essen, dann liebe ich es, das Essen in dampfenden Schüsseln an den Tisch zu bringen. Jeder nimmt sich selbst soviel, wie er mag…vergesst nicht die gehackte Petersilie…und wenn ihr möchtet, dann stellt auch noch geriebenen Parmesan bereit…der passt auch wunderbar zu diesem „come-together-Gericht“! 🙂

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2 Gedanken zu „Wildschweinragout“

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