Surf´n Turf Burger

Surf and Turf Part II. Ich weiß auch nicht, warum mich das Thema gerade jetzt so verfolgt, aber ich nehm´s halt einfach mal so hin…auch in dem Wissen, dass auch dieses Rezept nicht das letzte zum Thema „SnT“ bleiben wird. Es gibt Schlimmeres…viiiel Schlimmeres 😉 .
Auf alle Fälle kommt dieses Rezept in die Kategorie „cool-down-cooking“, weil mich persönlich das „Burger-Basteln“ entspannt. Es ist jetzt kein schwierig zuzubereitendes Gericht, wie ich finde, aber man braucht ein bisschen Muse beim Zusammenstellen der verschiedenen Komponenten, was ich als doch sehr entspannend finde. Die Burgersauce wird in diesem Rezept übrigens durch ein fruchtig-scharfes Mangochutney ersetzt, das auch wunderbar zu gegrilltem Fisch, Fleisch oder auch Käse passt…hier harmoniert es wunderbar mit den anderen Zutaten, aber das müsst´ ihr selbst ausprobieren und entscheiden…

Die Zutaten (für 6 Burger):

6 Burger Buns

500 g Faschiertes vom Rind
Salz, Pfeffer
6 große Garnelen, geschält und vom Darm befreit
6 Streifen Bacon
6 Scheiben Gauda
Salat, Sorte ganz nach Belieben

1 Mango
1 Schalotte
4 Knoblauchzehen
etwas frischer Ingwer
2 EL Limettensaft
2 EL scharfer Senf
Olivenöl
1 EL brauner Zucker
Salz, Pfeffer

Erster Schritt: Grill anheizen! Wer aber im Winter den Grill nicht anschmeißen möchte, bekommt auch ein durchaus passables Ergebnis aus der Grillpfanne!

Für das Mangochutney schneide ich die Mango in Würfel. Auch die Schalotte wird kleinwürfelig geschnitten, Knoblauch und Ingwer auf einer Gemüsereibe zu einer Paste verarbeitet. Dann erhitze ich in einem Topf etwas Olivenöl und schwitze darin Schalotte und Knoblauchpaste glasig an. Jetzt wandern auch Ingwer und Mangowürfel in den Topf bevor ich mit 2 EL Limettensaft ablösche und das Chutney mit Salz, Pfeffer und 1 EL braunen Zucker abschmecke. Ganz zuletzt rühre ich den Senf unter und lasse das Chutney nur noch kurz bei sanfter Hitze dahin köcheln, bevor ich es vom Herd nehme und zur Seite stelle – die Mango sollte dann noch Biss haben, aber doch auch ein bisschen weich sein.

Für die Burger Patties würze ich das Faschierte mit Salz und Pfeffer und forme 6 Patties. Die Patties am Grill (oder in der Pfanne) auf jeder Seite etwa 4 Minuten grillen, nur einmal wenden, das reicht vollkommen. In der letzten Minute lege ich noch je eine Scheibe Gauda über die Patties und lasse sie schmelzen.

Während die Patties am Grill liegen, halbiere ich die Bacon Streifen in zwei Teile und brutzle sie in einer Pfanne knusprig. In dieselbe Pfanne wandern auch die Garnelen – sie werden von jeder Seite 1 Minute gebraten, das reicht vollkommen aus.

Ganz zuletzt wandern noch die in zwei Hälften geschnittenen Burger Buns für 2 Minuten auf den Grill und dann kann auch schon mit dem Zusammenbauen der Surf´n Turf Burger begonnen werden: ich beginne mit dem Salat auf den ich eine großzügige Portion vom Mangochutney setze. Darauf kommt das mit Gauda überzogene Pattie, darüber die Garnele und zuletzt zwei Streifen Bacon. Und ja, es ist ein groooßer Burger, aber hey, ihr nehmt ihn einfach in die Hände, quetscht ihn ein bisschen zusammen und schon könnt´ ihr ihn genießen…ganz ohne Besteck…ausgerüstet mit ein paar Servietten…das reicht vollkommen…man muss ja nicht immer mit Besteck essen, oder!? 😉

Surf´n Turf Burger 4.90/5 - 20 Bewertungen
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2 Gedanken zu „Surf´n Turf Burger“

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