Trilogie vom Fisch

In Oberösterreich gibt es zur Weihnachtszeit den Brauch des „Baum-Lobens“ – in Kurzem zusammengefasst: man besucht sich gegenseitig, bestaunt nicht nur die jeweiligen Christbäume, sondern lobt sie auch ausgiebig und wird – Oh du Fröhliche! – zum Dank für das Lob bewirtet. Diesen Brauch pflegen wir natürlich auch in meiner Familie, was der Kücheninsel die Gelegenheit für ein #cometogethercooking beschert! Und da wir auch um die Weihnachtszeit immer recht viel Fisch essen, habe ich dieses Jahr eine Trilogie vom Fisch gezaubert! #justsimple, versprochen, das bekommt man hin, auch wenn man nicht so häufig kocht, wie ich das tue! So gelingt euch das, garantiert:

Die Zutaten (für 6 Personen):

Für das Matjestatare:

9 Matjesfilets
2 Schalotten
175 g Frischkäse mit Kren
etwas Obers
ein paar Kirsch- oder Olivenparadeiser

Für das Saiblingstatare mit Apfel:

2 geräucherte Saiblinge
2 Schalotten
1 Apfel
etwas Zitronensaft
200 g Creme fraiche, ich habe fettreduziertes genommen
1 Bund Schnittlauch
Pfeffer

Für die Gurken-Lachs-Röllchen mit Forellenkaviar:

1 Gurke
175 g Frischkäse mit Kren
200 g Räucherlachs
1 Glas Forellenkaviar

außerdem:

kleine und große Servierringe, ist aber auch kein Problem, wenn ihr keine habt´, dann nehmt´ einfach 2 Löffel und formt aus Matjes- und Saiblingstatar Nocken…das sieht auch sehr schön aus und geschmacklich macht´s keinerlei Unterschied 😉 !

Für das Matjestatare schneide ich die Matjesfilets mit einem scharfen Messer in kleine, aber nicht zu kleine Würfel. Die Schalotten schäle ich und hoble sie auf meiner Mandoline sehr fein. Den Frischkäse mit Kren gebe ich in eine Schüssel und rühre ihn mit etwas Obers so ab, dass eine saucenartige Konsistenz entsteht – nicht zu dick-, aber auch nicht zu dünnflüssig. Zum Anrichten verteile ich etwas von der Krensauce auf den Tellern und verwende zum in Form-bringen des Matjestatare einen kleinen Servierring. So lässt sich das Tatare gut auf dem Saucenspiegel platzieren. Oben drauf bekommt jedes Tataretürmchen etwas von den fein gehobelten Schalotten. Auf den Saucenspiegel lege ich auch ein paar Paradeiser.

Für das Saiblingstatare filetiere ich die geräucherten Fische und achte darauf, dass ich wirklich alle Gräten entferne. Dann schneide ich das Fleisch in kleine Würfel. Den Apfel befreie ich vom Kerngehäuse, schneide ihn ebenso in kleine Würfel und vermische ihn mit etwas Zitronensaft, damit er nicht braun wird. Dann kann man auch schon die Saiblingswürfel untermischen. Die Schalotten werden geschält, in kleine Würfel geschnitten und dürfen ebenfalls zu den restlichen Zutaten. Vom Schnittlauch lege ich ein bisschen etwas zur Seite – damit wird zuletzt das fertige Tatare garniert. Den restlichen Schnittlauch schneide ich in Röllchen und mische ihn ebenfalls unter das Saiblings-Apfel-Tatare. Zuletzt hebe ich auch noch den Becher Creme fraiche unter und würze alles mit einer ordentlichen Prise Pfeffer. Salz braucht man für dieses Tatare nicht, denn die geräucherten Saiblinge bringen genügend Würze mit. Zum Anrichten verwende ich einen großen Servierring. Garniert wird das Saiblingstatare zuletzt mit Schnittlauch.

Für die Gurken-Lachs-Röllchen mit Forellenkaviar wasche ich die Gurke und schneide sie der Länge nach mit einem Gemüseschäler in Streifen. Die Streifen bestreiche ich sorgfältig mit dem Frischkäse und lege darauf den auf die Gurkenstreifen zurecht geschnittenen Lachs. Dann braucht man die Gurkenstreifen nur mehr aufrollen, aufstellen, auf den Tellern platzieren und mit dem Forellenkaviar garnieren.

Tataaa! 🙂 Fertig! War tatsächlich nicht schwierig, oder!? Ja, ich weiß´, schon ein bisschen #gschistigschasti, aber das darf rund um die Weihnachtsfeiertage ruhig sein…ist ja nur einmal im Jahr Weihnachten! 😉

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