Peperoni ripieni

Noch ist Zeit für Rezepte, die die Seele wärmen, für soulfood, comfortfood, also für Wohlfühlessen, das nicht nur, aber dennoch besonders gut in die kühlere Jahreszeit passt. Und den geliebten Klassiker „Gefüllte Paprika“ kennt man in ganz Europa. Jedes Land hat so seine eigene Rezeptur, man füllt sie mit Reis oder Faschiertem oder auch gleich mit beidem. Man kann sie am Herd im geschlossenen Topf oder auch im Ofen schmoren, am besten immer auf einer feinen Paradeissauce. Nicht nur in Italien füllt man die Schoten auch gerne mit Käse, das ist auch bei den Ungarn sehr beliebt, aber ich hatte Lust kulinarisch in den Süden zu vereisen und habe mich für eine freestyle Variante entschieden, die mich geschmacklich an Italien erinnert: Spitzpaprika abwechselnd gefüllt mit Ricotta und Faschiertem, das ich  mit italienischen Kräutern gewürzt habe, gebettet auf einer fruchtigen Paradeissauce…semplicemente delizioso…einfach köstlich, aber auch köstlich einfach! Die müsst ihr probieren #foodies 😉 !

Die Zutaten:

6 bunte Spitzpaprika
500 g Faschiertes vom Bio-Rind
etwas Butter
4 EL Paradeismark
2 Knoblauchzehen, auf der Gemüsereibe zu einer feinen Paste gerieben
1 TL Thymian, getrocknet
1 TL Oregano, getrocknet
1 TL Basilikum, getrocknet
250 g Ricotta
1 Dose stückige Paradeiser
6 EL Paradeismark
1 Prise brauner Zucker
Salz und Pfeffer

Zu allererst heize ich den Ofen auf 180 ° Umluft vor.

Dann wasche ich die Paprika, schneide den Deckel ab und befreie sie von ihrem Innenleben.

In einer ofenfesten Form vermische ich die stückigen Paradeiser mit dem Paradeismark, dem braunen Zucker, Salz und Pfeffer.

Dann geht´s an die Zubereitung der Fülle für die Paprika. Dafür zerlasse ich in einem Topf etwas Butter und röste darin das Faschierte vom Rind durch. Dann füge ich das Paradeismark hinzu, erhitze es kurz mit dem Faschierten und dann dürfen auch schon Knoblauch, Thymian, Oregano und Basilikum in den Topf. Ich schalte die Hitze runter und lasse das Faschierte ein bisschen dahin schmurgeln, sodaß die Kräuter ihren Geschmack entfalten können. Dann schmecke ich mit Salz und Pfeffer ab.

Jetzt geht´s ans Füllen der Paprika. Ich gebe das Faschierte mit einem Löffel in die Spitzpaprika, dazwischen platziere ich immer wieder einen Löffel Ricotta. Zur Orientierung: am Ende ist mehr Faschiertes in den Paprika als Ricotta, die Deckel der Paprika fixiere ich zuletzt auch noch mit Ricotta. Ich platziere die Paprika auf dem vorbereiteten Paradeisbett und dann wandert die ofenfeste Form für mindestens 40 Minuten in den Ofen…

…jedenfalls aber so lange bis die Paprika weich sind und ein bisschen Farbe bekommen haben.

Und dann kann auch schon angerichtet werden…

Ein bisschen Ciabatta oder frisches Weißbrot passt ganz wunderbar zu den Peperoni ripieni. Man kann damit wunderbar die fruchtige Paradeissauce auftunken, aber man kann sie natürlich auch ganz einfach nur so #lowcarb genießen. In jedem Fall werden sie euch die Seele wärmen und euch hoffentlich ein wenig von der italienischen Lebensfreude träumen lassen…die lässt sich auch nach Hause holen…mit genau diesem Rezept 🙂 !

Peperoni ripieni 5.00/5 - 9 Bewertungen
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