Pasta mit Pulled lamb

Was für ein Wintereinbruch im Salzkammergut! Es schneit und schneit und schneit…ohne Ende! Wunderschön! Schon in den letzten Tagen musste alles zu Fuß erledigt werden, aber heute ist sogar mir der Weg ins Tal zu anstrengend…und dem Hundetier auch…Einkaufen fällt also flach. Zum Glück weiß ich aber, dass es in der Tiefkühlung zu Hause in Wien noch ein Ragout vom Lamm oder aber auch vom Pulled Lamb gibt…Abendessen ist also gesichert! Nicht so sicher ist allerdings, ob wir überhaupt aus der Zweitheimat wegkommen…bei diesen Schneemassen…der Hausherr ist zuversichtlich und der Schneetraktor fährt auch schon seit in der Früh den Berg rauf und runter…und wir haben ja Zeit…keine Eile…und wirklich von hier weg will ich ja eigentlich gar nicht…bei diesem traumhaften Winter…

Die Zutaten (für 8 bis 10 gute Portionen):

1,5 kg Lammschlögel, ausgelöst
2 rote Zwiebel
6 Knoblauchzehen
2 Bund Suppengemüse
1/2 Tube Paradeismark
etwa 400 ml Rotwein
etwa 400 ml Gemüsesuppe
etwas brauner Zucker
Salz, Pfeffer
etwas Rapsöl
etwas Olivenöl

außerdem:

Pasta, wir hatten Tortiligioni, Menge nach Belieben

Zu allererst heize ich den Ofen auf höchster Stufe vor!

Dann geht´s an die Vorbereitung des Gemüses: die Zwiebel werden geschält und in grobe Würfel geschnitten, die Knoblauchzehen dürfen nach dem Schälen ganz bleiben. Das Suppengemüse schneide ich in mundgerechte Stücke – es ist Bestandteil des Ragout und soll gut essbar sein.

Dann kommt auch schon mein Schmortopf zum Einsatz. In etwas Rapsöl schwitze ich in einem ersten Schritt die Zwiebel glasig an, dann karamellisiere ich sie mit etwas braunem Zucker. Dann dürfen auch schon das vorbereitete Suppengemüse und der Knoblauch in den Topf. Ich rühre alles gut durch! Jetzt kommt auch schon das Paradeismark dazu und wird gemeinsamen mit dem Gemüse kurz angeröstet, bevor ich es mit dem Rotwein und der Gemüsesuppe ablösche. Wer keinen Wein verwenden möchte, nimmt stattdessen einfach mehr Gemüsesuppe. Jetzt lasse ich alles einmal kurz aufkochen und würze kräftig mit Salz und Pfeffer.

Dann kann auch schon der Lammschlögel – ich habe ihn eine gute Stunde Zimmertemperatur annehmen lassen, aber das kennt ihr von mir ja schon 😉 , außerdem habe ich ihn von allen Seiten gesalzen und gepfeffert – auf dem Gemüse gebettet werden. Ich besprenkle ihn großzügig mit Olivenöl, dann verschließe ich den Schmortopf mit 2 Lagen Alufolie und dem Deckel. Dann wandert das Lamm auch schon in den Ofen, den ich sofort auf 170 ° herunter schalte.

Das Lamm bleibt nun 4 Stunden im Ofen, man braucht sich nicht mehr darum kümmern und hat alle Zeit der Welt, wofür auch immer 🙂 ! Nach dieser Zeit holt man den Schmortopf aus dem Ofen, zerzupft das Lamm und mischt es unter das Gemüse. Fertig ist ein wunderbares Ragout, das, wie ich finde, auch wunderbar in die kalte Jahreszeit passt!

…die Pasta kann man zubereiten, solange das Lamm noch im Ofen schmurgelt oder aber auch, wenn es schon aus dem Ofen geholt worden ist. Das Ragout bleibt nach 4 Stunden im Schmortopf schon einige Zeit warm. Kocht die Pasta in reichlich Salzwasser al dente, also bissfest und hebt sie unter das Pulled Lamb. Verteilt die Pasta auf die Teller, wenn ihr möchtet, könnt´ ihr noch ein bisschen Petersilie darüber streuen, und dann genießt diese winterliche Pasta und den wunderbaren Winter soundso! #letitsnowletitsnowletitsow 🙂

Pasta mit Pulled lamb 4.75/5 - 16 Bewertungen
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