Flammkuchen mit karamellisierten Marillen, Ziegenkäse und krossem Schwarzwälder Schinken

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Sauer macht lustig? Also, mich allemal, nicht aber den Hausherren, der sich über die säuerlichen Marillen doch etwas beschwert hat. Naja, Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden, und die heimischen Marillen hatten halt, obwohl sie in braunem Zucker karamellisiert wurden, doch noch immer eine gewisse Restsäure. Das muss, der Ehrlichkeit halber, doch auch an dieser Stelle erwähnt werden. Der Hausherr hat sich dann „in seiner Not“ 😉 noch etwas Honig über den Flammkuchen geträufelt, ein Favorit wird diese Flammkuchenkombination für ihn allerdings nicht werden…ihr müsstet diesen erst ausprobieren, um zu sagen, ob er euch gefällt…mir hat er gefallen! 🙂

Die Zutaten (für 2 Blech Flammkuchen):

400 g Mehl
8 EL Olivenöl
1 TL Salz
etwa 150 ml Wasser, vielleicht auch etwas mehr

600 g Marillen
ein gutes Stück Butter
2 EL brauner Zucker
fein gehackter Rosmarin

300 g Ziegenfrischkäse
12 Blatt Schwarzwälder Schinken, aber auch mehr, wenn ihr wollt´

Honig, bei Bedarf 🙂 , kommt auf die Säure der Marillen und auf euren Geschmack an

Zunächst geht´s an die Zubereitung des Flammkuchenteiges. Dazu Mehl, Salz, Olivenöl und Wasser in einer Schüssel zu einem geschmeidigen Teig kneten. Eventuell braucht ihr vielleicht ein bisschen mehr Wasser. Das Ergebnis sollte in etwa so aussehen:

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Den Flammkuchenteig packe ich jetzt in Frischhaltefolie ein und gebe ihn für 1 Stunde in den Kühlschrank.

Jetzt wird der Backofen auf 200 ° vorgeheizt. Den Schwarzwälder Schinken  wickle ich zu kleinen Päckchen und setze ihn auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech. Im Ofen brate ich ihn kross, das dauert je nach Ofen unterschiedlich lang, habt einfach immer wieder ein Auge darauf. Wenn er kross ist, dann nehmt ihn aus dem Ofen und stellt ihn zur Seite. Dann dreht ihr das Backrohr auf 220°!

Die Marillen halbiere ich, entferne den Kern und karamellisiere sie in einer Pfanne, in der ich zuvor Butter zerlassen und den braunen Zucker darin geschmolzen habe. Zuletzt streue ich noch den fein gehackten Rosmarin darüber.

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Nach der Stunde Rastzeit nehme ich den Flammkuchenteig aus dem Kühlschrank, teile ihn in 2 Teile und rolle beide Teile auf der bemehlten Arbeitsfläche möglichst dünn aus. Ich bestreiche beide Teile mit dem Ziegenfrischkäse und verteile die karamellisierten Marillen darauf. Ab in den Ofen damit, einen nach dem anderen, nach 15 bis 20 Minuten sollte der Flammkuchen fertig sein, holt ihn erst aus dem Ofen, wenn der Rand des Flammkuchens knusprig braun geworden ist.

Ja und dann geht´s einfach nur mehr um´s Genießen! Ich hab´s genossen…mich hat die Säure nicht gestört! An einem Regentag, wie dem heutigen, war das schon ein ganz guter Stimmungsaufheller! 🙂

Flammkuchen mit karamellisierten Marillen, Ziegenkäse und krossem Schwarzwälder Schinken 5.00/5 - 14 Bewertungen
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