Paprika Paradeis Marmelade

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Ja, ja, das Wetter lässt zu wünschen übrig, so stellen wir uns den Sommer nicht vor…aber ich habe da eine Idee, die mit großer Wahrscheinlichkeit eure Stimmung aufhellen könnte. Sofern ihr es scharf mögt. Ich liebe scharfes Essen! „Glücksfood“ wird es von mir auch genannt, und das wird auch durch die biologische Tatsache untermauert, dass bei Genuss von scharfem Essen  unser Gehirn Endorphine ausschüttet…und die machen ja bekanntlich glücklich! Und die Zubereitung dieser antidepressiv-wirksamen Marmelade geht wirklich rucki-zucki…los geht´s! 🙂

Die Zutaten:

4 rote Paprika, in grobe Stücke geschnitten
3 große Paradeiser, in grobe Stücke geschnitten
4 Knoblauchzehen, gehackt
1 weiße Zwiebel, gehackt
1 Biozitrone
8 Chillischoten
200 g Zucker
250 ml weißer Balsamico
1 TL Salz

außerdem:

ein paar Marmeladegläser, in heißem Wasser ausgekocht

Bei 6 der 8 Chillischoten entferne ich die Kerne, damit die Marmelade nicht ganz so scharf wird 🙂 , 2 dürfen sie behalten und werden mit den anderen grob gehackt. Von der Biozitrone verwende ich nicht nur den Saft, sondern auch die abgeriebenen Zesten der Schale – das bringt noch mehr Geschmack.

Jetzt dürfen auch schon Chilli und Zitrone zusammen mit Paprika, Paradeiser, Knoblauchzehen, Zwiebel, Zucker, Balsamico und Salz in einen großen Topf.

Paprika-Paradeis-Marmelade-2

Ich koche alles einmal auf, dann reduziere ich die Hitze, und lasse die Marmelade 45 Minuten bei mittlerer Hitze dahin köcheln. Zum Schluss mixe ich die Marmelade noch mit dem Pürierstab grob durch, es dürfen ruhig Stückchen übrig bleiben, das gibt der Marmelade Biss 😉 . Jetzt kann sie auch schon in Gläser abgefüllt werden! Sie schmeckt wunderbar zu gegrilltem Fleisch oder auch zu Käse…und sie hält sich kühl gelagert etwa 6 Monate, bei uns allerdings nicht… 😉

Paprika Paradeis Marmelade 4.84/5 - 19 Bewertungen
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2 Gedanken zu „Paprika Paradeis Marmelade“

  1. Gestern hat mich die Kochwut gepackt und ich habe zwei deiner Rezepte ausprobiert. Dieses hier, die Paprika-Paradeis Marmelade, ist zu heftig für zarte „Geschmacks-Gemüter“ wie mich ! Die Hälfte hat ein Freund meines Sohnes bekommen, dem es nicht zu scharf sein kann (er hat sich begeistert bedankt!), und den Rest habe ich heute mit noch einmal der gleichen Menge (diesmal ganz ohne Pfefferoni) „gestreckt“. Jetzt ist es, jedenfalls für meine Begriffe, genau richtig und schmeckt herrlich !

    1. Liebe Nicole! Fein, dass ich dich „anstecken“ konnte! Die 8 Chillischoten (wie im Rezept beschrieben, durften ja nur 2 die Kerne behalten 🙂 ) sind die „therapeutische“ Dosis, bei der die Ausschüttung von Endorphinen auch tatsächlich garantiert werden kann 😉 . Aber, wenn eine geringere Dosierung dir auch ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat, was ich seeehr hoffe (!), dann ist das ja auch okay. Und der Freund deines Sohnes hat offenbar eine höhere Schärfe-Toleranz, wohl bekomm´s auch ihm! Alles Liebe, Ute!

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