Beiried vom Grill mit einem fruchtig-cremigem Paradeis-Heidelbeer-Salat

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Und hin und wieder darf es auch ein gutes Stück Fleisch sein. Am liebsten Bio und von einem Fleischhauer des Vertrauens und den gibt es auch hier am Attersee. Und so ein gutes Stück Fleisch braucht auch nicht viel „Schnickschnack“, um Peter zu zitieren, ich konnte es mir aber nicht verkneifen eine würzige Kapernbutter dazu zu reichen und eine neue Salat-Kombination dazu auszuprobieren. Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden 🙂 …sehr sogar!

Die Zutaten (für 2):

2 bis 4 Scheiben Beiried, je nachdem, wie groß der Hunger ist
etwas Olivenöl
Salz, Pfeffer

50 g Butter
1 kleines Glas Kapernbeeren

100 g Rucola
2 Handvoll Kirschparadeiser
1 Handvoll Heidelbeeren
1 Glas halbgetrocknete Paradeiser
6 EL weißer Aceto Balsamico
eine Prise Zucker
etwas Salz

Das Beiried nehme ich aus dem Kühlschrank, mariniere es mit Olivenöl, Salz und Pfeffer und lasse es gemütlich Zimmertemperatur annehmen.

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Während das Beiried eine Stunde rastet, hat man genügend Zeit alle anderen Komponenten dieses herrlichen Gerichts vorzubereiten.

Zunächst mache ich mich an die Zubereitung des Dressings. Dazu gieße ich etwa die Hälfte des Öls aus dem Glas halbgetrockneter Paradeiser aus. Ich lasse die Paradeiser im Glas und zerstückle sie mithilfe von Gabel und Messer noch im Glas in kleinere Teile – das geht einfach, denn die halbgetrockneten Paradeiser haben eine weichere Konsistenz als die ganz getrockneten. Jetzt gebe ich Essig, eine Prise Zucker und etwas Salz dazu, verschließe das Glas wieder mit dem Deckel und schüttle alles im Glas kräftig durch. Das ergibt eine wunderbar cremig-fruchtige Konsistenz! Das Dressing stelle ich zur Seite, es kommt erst ganz am Schluss über den Salat.

Jetzt geht´s ans Vorbereiten des Salates!

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Nachdem alles gewaschen ist, dürfen Rucola, die halbierten Kirschparadeiser und die Heidelbeeren zusammen in eine große Schüssel. Was für ein Farbenspiel!

Und jetzt geht´s auch schon ins Finale! Die Beiriedscheiben dürfen auf den vorgeheizten Grill, 3 Minuten von jeder Seite grillen, das reicht vollkommen, wenn man ein zartrosa Ergebnis bekommen möchte. Ich nehme das Fleisch nach dieser Zeit vom Grill, decke es mit Alufolie ab, und lasse es noch in wenig rasten, damit sich noch der Fleischsaft verteilen kann.

In genau dieser Zeit schmelze ich noch die Butter in einem kleinem Topf, gebe die abgetropften und mit kaltem Wasser durchgespülten Kapernbeeren und eine Prise Salz dazu und fertig ist die Kapernbutter.

Und jetzt kann auch schon angerichtet werden. Den Salat platziere ich auf den Tellern und gebe erst jetzt das Dressing darüber. Die Kapernbutter gebe ich in kleine Schüsseln, so kann jeder so viel davon nehmen, wie er mag. Zuletzt das Beiried, eine oder zwei Schnitten pro Person, je nachdem, wie groß der Hunger ist…ich persönlich kann von so einem schönen Stück Fleisch meistens nicht genug bekommen ;-)…genießt es!

Beiried vom Grill mit einem fruchtig-cremigem Paradeis-Heidelbeer-Salat 5.00/5 - 12 Bewertungen
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4 Gedanken zu „Beiried vom Grill mit einem fruchtig-cremigem Paradeis-Heidelbeer-Salat“

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